Das Geheimnis von Stonehenge.

stonehenge

Vieles ist darüber gesagt worden, Sinn und Unsinn, Wissenschaftliches und Phantastisches, eine befriedigende Erklärung hat bis heute aber niemand gefunden. Dabei bräuchten wir uns nur die alten Überlieferungen ein bißchen genauer anzusehen.
Betrachten wir zunächst den reinen Namen, könnte man ihn mit die ' hängenden Steine' übersetzen oder noch besser „Die Hängesteine". Ein typischer vom Volksmund gegebener Name, der uns aber noch nichts über die wahre Bedeutung sagt.

Die älteste Aussage über Stonehenge gibt uns Beda (ca.700 n.Chr.), der uns die damals schon alten Überlieferungen aufschrieb. Was sagt nun Beda über Stonehenge? Beda berichtet, daß der Sage nachMerlin ihn von Irland nach England gebracht hätte. Aber wie, fragt die Vernunft? Merlin selbst ein Zeitgenosse König Arthurs, den man auf etwa 500 n. Chr. datiert. Um ihn gibt es sehr viele Rätsel; gewiß wird sein, daß er einer der letzten großen alten Priester oder Druiden des ausgehenden Keltentums war. Und zwar kein gewöhnlicher, immerhin entzündete er die Fackel, die ein wildes, barbarisches Europa auf den Weg des gesitteten edlen Rittertums brachte und ihm die Tugenden der Minne lehrte. Wir wissen wie weit und wie lange die Sagen um König Arthus, ihre erzieherische Wirkung ausübten.

Weiter wird dort über die Bedeutung von Stonhenge gesagt, daß man es damals den Tanz oder Kreis der Riesen genannt habe. Was sagt uns das? Welcher Riesen? Nun, betrachtet man den Kreis, sieht er wirklich wie ein Kreis riesiger Figuren aus, die sich bei den Händen halten und sich in Aufstellung zu einer Art Tanz befinden. Der Volksmund trifft den Charakter einer Form immer sehr genau. Weiter berichten uns alte Sagen und Überlieferungen sehr oft von Menschen so groß wie Riesen, die auf der Erde lebten bevor der Mensch sie anfing zu besiedeln. Ja, man muß annehmen, daß es der Mensch war, der diese große Rasse der Riesen vertrieb, ganz einfach weil er diese Rasse an Intelligenz und Sittsamkeit weit übertraf. (Damit ist natürlich nicht die der Yetis gemeint, wie im nächsten Beitrag dargelegt. Es wird einige Zwischenrassen gegeben haben, immer menschenähnlichere, die nicht mehr auf der Erde leben). Es war also eine alte und sterbende Rasse. Hinweise auf diese Tatsache finden wir immer noch in Hülle und Fülle in aller alten Literatur der Welt.

Von der Bedeutung des Kreises selbst sagt Beda, daß die Riesen ihn zur Heilung ihrer Krankheiten benutzten, indem sie Wasser über die Steine rinnen ließen und sich damit benetzten. Platz genug ist unter den Öffnungen und wenn jemand von oben langsam Wasser herunterrieseln ließe, wäre das Ganze eine Art Duschvorrichtung gewesen. Und es ist nicht auszuschließen, daß es im Orginalzustand irgendwelche hölzernen Aufbauten gegeben haben könnte. Nach diesen aber müßte man am Orginalstandplatz suchen, also in Irland. Aus der Größe der Öffnung ließe sich auch auf die Größe der Riesen schließen und wir sehen, daß sie zwar groß gewesen sein müssen, aber doch wiederum nicht so groß, wie es unsere Fabel und Märchendichter sich vorgestellt haben. Also etwa zwischen 2,50 und 3.00 Metern vermutlich. Letztlich konnte der Mensch sie im Zweikampf besiegen und es wird uns immer wieder von eheähnlichen Verbindungen von Riesen und Menschenfrauen berichtet, die ja sonst unmöglich gewesen wären.

Die Kraft der Steine ist uns bis heute bekannt und überliefert. Heilquellen gibt und gab es zu allen Zeiten. Gestein spielt dabei immer eine Rolle. So auch die Steine der Riesen; gewiß hatte man im Altertum viel mehr Kenntnisse über diese Kräfte, war es doch das Zeitalter der Magie und der Zauberei. Es ist also durchaus glaubhaft, daß man sie zur Heilung benutzte. Möglicherweise findet man dort in Irland, noch Spuren von diesem Steinkreis. Vielleicht findet sich mal ein Archäologe, der diesen Spuren in Irland folgt. Die Photographie aus der Luft könnte hier vielleicht fündig werden.
Damit wäre nun Stonehenge nichts anders als ein prähistorisches Heilbad gewesen!

Bleibt immer noch die Frage des Transportes. Das gewiß ist für die Vernunft eine harte Nuß. Nicht so für Menschen die Einblick in die große Schatzkiste der Kräfte der Natur haben. Das Leichtmachen von Schwerem und dessen Transport, heute Teleportation genannt, ist eine bekannte Fähigkeit die die Natur uns schenkt, wenn man sich gewissen Übungen unterzieht. Eine gewiß den Druiden bekannt gewesene Tatsache. Andere besaßen sie auch, so auch.Jesus. Und wenn nicht Merlin, wer dann sonst?

Hat man dies erkannt, bleibt vom Geheimnis Stonehenges nicht mehr viel übrig.

Rolf Helmecke

Zur Titelseite || Zur Seite 4 zurück


©Webside Literaturen