War Jesus ein Buddhist?
Seit Anfang dieses Jahrhunderts haben Leute über gefundene
Manuskripte im alten Tibet berichtet, die darüber Zeugnis geben, daß
Jesus seine Jugendjahre in Asien verbrachte und dort die buddhistischen Lehren
studierte. Im Laufe der Jahre kam er zu hohen Ehren, so daß sein Namen
(Issa) bald überall bekannt wurde.
Nach 13 Jahren des Aufenthaltes kehrte er in sein Land zurück, wo
ihn sein bekanntes Schicksal ereilte. Asiatische Händler die den
Kreuzestod Jesus vor Ort miterlebten, berichteten nach der Rückkehr daheim
über dessen Schicksal, was zu den Aufzeichnungen führte, von denen
ich oben sprach.
Sehen Sie sich auch die Reiseroute an, die Jesus mit einer Karawane
zurückgelegt haben könnte. Es ist ein Ausschnitt aus einer Sendung
des ZDF.
So jedenfalls wird es uns von mehreren Leuten berichtet, die über
diese von ihnen eingesehenen Dokumente berichteten. Der erste von ihnen war der
Russe Nikolaus Notowitsch und später auch Nikolaus
Rörich, der bekannte russische Maler.
Liest man diese überlieferten Reden Jesus, so gleichen diese im
Charakter so sehr denen im Evangelium, daß man schließlich von
deren Echtheit überzeugt ist. Eine Fälschung scheint angesichts der
Tatsache, daß dieses Dokument von drei oder vier verschiedenen Leuten
eingesehen und mit ähnlichem fast identischen Wortlaut aufgeschrieben
wurde, unglaubhaft und ausgeschlossen.
Die Kirche selbst hat darüber verständlicherweise
Stillschweigen bewahrt, obwohl ihr das natürlich zu Ohren gekommen sein
mußte, so daß man zumindestens von seitens der Wissenschaft eine
Äußerung hätte erwartet haben könnte. Aber auch von deren
Seite gibt es keinerlei Kommentare. Zu sehr scheint hier auch die Politik im
Spiel zu sein.
Dabei würde diese Tatsache den Charakter seiner Lehre sehr viel
deutlicher machen, die sich ja prinzipiell nicht sehr von der buddhistischen
unterscheidet. Die Barmherzigkeit spielt bei beiden eine dominierende Rolle.
Außerdem ist vom eigentlichen Geschehen im Laufe der Zeit zuviel verloren
gegangen und die Kirche hat sich ihr eigenes Süppchen gekocht, das mit der
eigentlichen Lehre Jesu nicht viel gemein zu haben braucht. Denkt man nur an
das Konzil in Nicäa im Jahre 325, wo man die Schriftrollenauswahl
dem "Herrgott" überließ, indem man die auf einem Tisch
aufgehäuften liegengebliebenen Rollen als gottgewollt hinnahm,
während jene, die vom Tisch herunter gefallen waren, dem Teufel zugeordnet
wurden. So braucht man sich nicht wundern, wenn man nur noch ein Fragment der
wahren Lehre Jesu vor Augen hat. Ob man da nicht etwas nachgeholfen hat?
Den Kirchenvätern von Gestern mag das entgegengekommen sein, aber
einem Menschen der nach Wahrheit dürstet und einer Forschung die am Detail
interessiert ist, kann ein solcher Vorgang nur Kopfschütteln
verursachen.
Außerdem stellt die Kirche den Kreuzestod Jesu zu sehr in den
Mittelpunkt, gibt ihm zuviel Gewicht und hat aus ihm ein Drama und Haufen
Unglück gemacht, daß er wahrlich nicht verdient hat. Dadurch hat sie
ihn vermenschlicht, seiner Göttlichkeit beraubt und ihn so für ihre
Zwecke zueigen gemacht. Vor ihm beugt sie nun heuchlerisch ihr Haupt. Die Krone
die er brachte, lehnte sie ab und setzte ihm dafür die Dornenkrone auf,
wie es Sri Aurobindo so schön in Savitri sagte, - bis zum heutigen
Tag. Er, der den Menschen den Weg wies, aus dem Leiden und Sterben
herauszukommen, indem man Duldsamkeit dem Bösen gegenüber bewies, das
Kreuz des Leidens annahm, der zur Nachfolge aufrief, ist nun nur noch der
Schmerzensmann, dem man sämtlicher Kraft und Macht beraubt hat zu
erlösen, zu erretten und zu überwinden. Man hat sich dem Irrtum
ergeben, ein bloßes Wortbekenntnis genüge zur Erlösung, Jesus
hätte bereits mit seinem Opfer alles für uns getan. Vielleicht auch
um den Schmerzen des Kreuzwegs auszuweichen, den man gehen muß, um zur
wahren Erlösung zu gelangen.
Doch wo bleibt Jesu der Sieger, der Überwinder? Gerade diesen
hätte die Kirche vielleicht sehr zu fürchten.
Einige wenige haben im Laufe der Geschichte auf diese Tatsache
hingewiesen, ich erinnere auch an Derlet hier bei uns in
Deutschland. Aber auch Giordano Bruno, ein Wissender, hat mit
seinem Leben für sein Postulat nach Wissen bezahlen müssen. Immerhin
gab es sie, die Elite der Überwinder und die Kirche verdankt ihre Dauer
nur diesen Heiligen.
Man sah und sieht, daß die Kirche nicht daran interessiert ist,
den Menschen auf diesen Aspekt der Lehre Jesu hinzuweisen. Nur das würde
sie am Leben erhalten. Nicht aber Dogma und Moral. Somit wird sie den Weg gehen
den alle vergangenen Religionen gegangen sind, die an an ihrer eigenen
Härte und Versteinerung zerbrachen. Sie verschwinden in der Stille der
Jahrhunderte.
Ich möchte hier den Text anfügen, den Notowitsch uns
Anfangs dieses Jahrhunderts aus Ladakh mitgebracht hat, der kurz die Jahre Jesu
in Asien beschreibt. Es gibt noch mehr seiner Worte, während dieser Zeit.
Wer sich dafür interessiert, der kann sich in dem Buch "The lost years
of Jesus" von Elizabeth Clare Prophet, über alles weitere genauestens
informieren. Sie können es Online bei Amazon bestellen. Die Berichte
Nikolaus Roerichs finden sie in dem von mir übersetzten Buch:
"Altai-Himalaya" im Projekt
Liesmit.

Jesus Christ, der Führer der Menschheit
Wie im Manuskript des Himis Klosters in Tibet beschrieben.
Kapitel 1
- Die Juden, Nachkommen von Israel, begingen solch abscheuliche
Sünden, daß die Erde zitterte und die Götter im Himmel weinten.
- Weil sie Issa, die große Seele in der die Göttliche Seele
ruhte, unendlich folterten und töteten.
- Um alles gut zu machen und alle sündigen Gedanken aus ihren
Köpfen zu entfernen, kam die Göttliche Seele auf ihn herab.
- Und sie stieg herab, um Frieden, Zufriedenheit und Liebe den
Sündern anzubieten und sie der unendlichen Gnade Gottes zu erinnern.
- Auf diese Art beschrieben es die Händler, die zu diesem Land
aus Israel kamen.
Kapitel 2
- Die Stämme Israels lebten in einem sehr fruchtbaren Land, das
zwei Ernten im Jahr hervorbrachte. Sie hatten mehrere Herden von Schafen und
Ziegen. Durch ihre sündigen Taten, zogen sie den Zorn Gottes auf sich.
- Aus diesem Grund beschlagnahmte Gott all ihren Besitz und brachte
sie in die Sklaverei des Pharaos, den mächtigen Herrscher von
Ägypten.
- Aber der Pharao auferlegte den Nachkommen Israels eine unmenschliche
Unterdrückung. Er legte sie in Ketten, fügte ihren Körpern
Wunden zu, beraubte sie ihres Lebensunterhaltes und beschäftigte sie mit
harter Arbeit.
- Damit sie für immer furchtsam blieben und sich nicht als freie
Menschen erklären konnten.
- Die Söhne Israels, so einer extremen Not ausgesetzt, beteten
zum Vater des Universums, den Erretter ihrer Vorfahren und baten ihn um Gnade
und Hilfe.
- Zu dieser Zeit wurde ein reicher Pharao, der für seine
Eroberungen bekannt war, der Herrscher Ägyptens; seine Paläste wurden
von Sklaven mit Kunstwerk ausgestattet.
- Der Pharao hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen wurde
Mosa genannt. Er war in den Wissenschaften und Künsten ausgebildet.
- Und er machte sich bei allen durch die Tugenden seines guten
Charakters und durch sein Mitleid für die Leidenden beliebt.
- Er sah, daß die Nachkommen Israels sehr große Not
litten, doch den Glauben an den Vater des Universums nicht verloren hatten,
noch begannen die vielen kleinen Götter der Ägypter zu verehren.
- Mosa glaubte an einen Gott.
- Die Priesterlehrer der Israeliten brachten Mosa die Bitte vor, wenn
er seinen Vater den Herrscher-Pharao fragen würde, ihren Kollegen zu
helfen, würde das zu dem Guten aller führen.
- Als Mosa diese Bitte seinem Vater vortrug, wurde dieser sehr
ärgerlich und begann seine Opfer noch stärker wie Sklaven zu
unterdrücken.
- Aber innerhalb kürzester Zeit, wurde Ägypten von einer
großen Plage heimgesucht, die anfing Jung und Alt, Reiche und Arme zu
töten. Der Herrscher-Pharao glaubte das die Götter ärgerlich
wären und daß sie auf diese Art gestraft würden.
- Zu diesem Zeitpunkt sagte Mosa seinem Vater, daß der Vater des
Universums die Ägypter aus einem Gnadenakt für die armen
unterdrückten Opfer strafte.
Im Verlauf der Zeit, durch die Gnade des Vaters des Universums, fingen
die Söhne Israels an Wohlstand und Freiheit zu finden.
Kapitel 4
- Der höchste Gott, Vater des Universums, wünschte aus
großem Mitleid für die Sünder, auf der Erde in menschlicher
Gestalt zu erscheinen.
- Diese Inkarnation erschien als eine Seele, die von der Höchsten
Seele, die ohne Anfang, ohne Ende, und über aller Konsequenz ist, getrennt
war.
- (Er) stieg herab, zu zeigen wie sich eine Seele mit Gott vereinigen
und ewiges Glück erlangen kann.
- Und nahm eine menschliche Gestalt an, um an seinem eigenen Leben zu
demonstrieren, wie ein Sterblicher Gerechtigkeit erlangen kann und die Seele
vom sterblichen Körper trennen kann, um Unsterblichkeit zu erlangen und zu
dem Vater des Universums fortschreiten kann, wo ewiges Glück herrscht.
- (Er) erschien als ein unschuldiges Kind im Lande Israel. Das Kind
wurde zum Sprecher des Vaters des Universums, um die vorübergehende Natur
des Körpers und die Herrlichkeit der Seele zu erläutern.
- Die Eltern dieses Kindes waren arm, aber sehr fromm und von hoher
Geburt. Sie mißachteten irdischen Besitz, um Gottes Namen und seine
Herrlichkeit zu verkünden und glaubten, daß der Gott des Universums
sie leidend gemacht hat, nur um sie zu prüfen.
- Der Herr des Universums segnete das erstgeborene Kind, um ihre
Geduld zu belohnen und sandte ihn die Sünder zu retten und die Belasteten
zu heilen.
- Dieses göttliche Kind wurde Issa genannt. Während seiner
Kindheit ermahnte er die Leute, dem Herrn des Universums Respekt und Verehrung
zu zeigen und die Sünder sich ihrer sündigen Taten zu enthalten und
zu bereuen.
- Leute von überall kamen um diesen weisen Worten aus dem Munde
eines Kindes zu lauschen und die Söhne Israels erklärten einstimmig
das die unendliche, gnadenreiche Höchste Seele, die keinen Anfang und kein
Ende kennt, in dem Kind existierte.
- Im Laufe der Zeit trat Issa in sein 13. Lebensjahr ein. Die
Israeliten, entsprechend ihrem nationalen Brauch, heirateten in diesem Alter.
Seine Eltern lebten wie gewöhnliche Haushälter.
- Ihr bescheidenes Häuschen, wurde mit der Ankunft der Reichen
und Aristokraten, sehr laut. Jedermann war beflossen, Issa als seinen
Schwiegersohn zu bekommen.
- Issa war unwillig zu heiraten. Er hatte bereits Ruhm durch sein
Darstellen der Natur Gottes erlangt. Beim Vorschlag einer Heirat,
beschloß er im geheimen sein Vaterhaus zu verlassen.
- Zu dieser Zeit wurde der Wunsch in ihm, Vollkommenheit durch
verehrenden Dienst an Gott zu erlangen, sehr stark und daß er Religion
bei jenen studieren sollte, die Erleuchtung erlangt hatten.
- Er verließ Jerusalem, schloß sich einer Gruppe
Händlern an und brach nach dem Land Sind auf (das untere Indus Tal,
Südpakistan), wo sie gewöhnlich Waren zum Export nach verschiedenen
Ländern einkauften.
Kapitel 5
- Er (Jesus) durchquerte im Alter von 14 Jahren das nördliche
Sind und betrat das heilige Land der Arier...
- Während er allein durch das Land der fünf Flüsse (das
Punjab) reiste, veranlaßte seine majestätischen Gesichtszüge,
sein friedevolles Gesicht und breite Stirn die treuen Jains, ihn als jemand zu
betrachten der die Gnade Gottes erlangt hat.
- Und sie baten ihn in ihren Tempeln zu bleiben. Aber er nahm ihre
Einladung nicht an, weil er zu dieser Zeit keine Aufmerksamkeit anderer wollte.
- Im Verlauf der Reise kam er zum Hause Jagannaths, dem Land von
Vyasa-Krischnas sterblichem Spiel (wahrscheinlich im Norden Indiens
A.d.Üb.), und wurde ein Schüler der Brahmanen. Er machte sich
jedermann beliebt und dort begann er die Veden zu lesen, zu lernen und sie
darzulegen.
Danach lebte er für sechs Jahre in Rajagriha, Kasi und anderen
heiligen Orten. Dann brach er nach Kapilavastu auf, den Geburtsort des Herrn
Buddah.
Als er dort für sechs Jahre mit den buddistischen Mönchen
gelebt hatte, lernte er gründlich Pali und fing an die buddistischen
Schriften zu studieren...
Von dort bereiste er Nepal und den Himalaya...und ging dann weiter
westwärts.
Allmählich gelangte er in Persien an, wo die Doktrinen von
Zarathustra befolgt wurden.
Bald verbreitete sich sein Ruhm überall...
Somit kehrte er im Alter von 29 in sein Heimatland zurück und fing
an das Wort des Friedens unter den unterdrückten Landsmännern zu
verbreiten.
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